Google-Recherche zum Reiten in der Krise
Im heutigen Newsletter soll es um das Thema “Reiten in der Krise” gehen. Der erste Schritt führte zu Google um zu sehen, was andere zu diesem Thema schreiben und wie sie darüber berichten. Die Ergebnisse waren allerdings anders als erwartet, hier ein kleiner Erfahrungsbericht:
Mit Sicherheit ist euch schon das recht neue Google Suggest begegnet. Das ist ein kleines Tool, das Vorschläge macht, wonach man suchen könnte, sobald man die ersten Zeichen in den Suchschlitz eingegeben hat. Mitunter kommen dabei richtig witzige Vorschläge heraus, manchmal sind sie wirklich brauchbar. Es kommt aber auch vor, dass die Vorschläge von Google so gar nicht dem entsprechen, was man sich vorgestellt hat.
So ist es uns heute ergangen. Zum Thema des Newsletters – Reiten in der Krise – wollten wir ein wenig recherchieren. Nach der Eingabe von „Reiten in“ schlug Google uns nur ein paar Städte vor. Wir bezweifeln stark, dass es sich dabei um die attraktivsten oder meistgesuchten Orte handelt. Ihr könnt ja mal schauen, vielleicht fällt euch ein System auf.

Auch das Hinzufügen des Artikels „der“ bringt nicht den gewünschten Erfolg, Google ersetzt die Städte einfach durch Regionen:

Nun gut, dann fügen wir auch noch die Krise hinzu. Aber selbst dann kommen nicht die erwarteten Informationen zu den Auswirkungen der Finanzkrise auf die Reiterei, sondern in erster Linie Berichte zum Doping und den daraus resultierenden Problemen. Auf unseren Newsletter hat das erst einmal keine Auswirkungen, wir werfen ein paar Fragen auf, die wir dann später im Magazin weiter behandeln werden.
Im Zusammenhang mit Google Suggest sind uns aber noch ein paar Beispiele begegnet, die zeigen, dass die Mutter aller Suchmaschinen noch ein wenig lernen kann. Zum Thema Kaffee kennt Google sich zum Beispiel wenig aus und hat recht wenig Geschmack. Auch rund um das Reiten und Pferde gibt es weitere interessante Vorschläge von Google, die wir demnächst hier zeigen werden.
Am 21. Juli 2009 um 12:42 Uhr
Ich dachte, das wäre ein Artikel zum Thema “Reiten in der Krise” und nicht über Roboter-Logarithmen von google, die in der Liste sehr wohl ein System zeigen…
Zum Thema “Aktuelle Trends”:
Derzeit ist der Markt voll von zu verkaufenden Pferden. Vermutlich, weil es einige gibt, die sich dieses kostspielige Hobby nicht mehr leisten können. Das Problem liegt ja auch nicht in der Anschaffung, sondern in den laufenden Kosten.
Auf der anderen Seite haben wir auf unserem letzten Verkaufstag 5 von 20 angebotenen Pferden verkauft, das sind 25%! Der Preisdurchschnitt liegt jedoch bei 2-4.000,- €, also klar im unteren Freizeitreiter-Segment. Der Durchschnittspreis eines Pferdes ist im laufenden Jahr um 1.790,- € gesunken. Da hierbei auch die Pferde im 5- bis 7-stelligen Bereich berücksichtigt sind, ist das ziemlich viel! Der Pferdeverkauf läuft derzeit im Bereich unter 5 TE und dann wieder ab 25 TE.
Da sage noch mal einer, es hätte sich nichts verändert.
Ich könnte noch 10 Seiten schreiben, weil meine Kunden auch immer beklopppter werden und für weniger Geld in kürzerer Zeit mehr Leistung haben wollen. Soviel zum Thema Dienstleistung.
In diesem Sinne noch viel Erfolg mit Ihrem Portal.
Bettina Tittel